Erleben Sie 3 Tage in Bautzen

Wie kann man eine der schönsten Städte Deutschlands in drei Tagen erleben?  Der erste Tag beginnt  mit einem lockeren Einkaufsbummel durch die Stadt. Viele kleine Läden, aber auch das Kornmarkt-Center laden zum gemütlichen Shopping ein. Alles ist in der Innenstadt zu Fuß erreichbar. Bekanntlich ermüdet der Einkauf, besonders das männliche Geschlecht. So verbringt man den Abend in einer der romantischen Gaststätten der Altstadt. Zum Abschluss des ersten Tages wird ein Spaziergang zur Friedensbrücke empfohlen, um von hier das erleuchtete Panorama der mittelalterlichen Stadtbefestigung zu bestaunen. Am zweiten Tag ist eine der themenbezogenen Stadtführungen Pflicht. Hier bekommt der Besucher einen Einblick in die Geschichte der Stadt und ihre baulichen Besonderheiten. Individuell kann der Bautzener Dom, die älteste Simultankirche Deutschland und andere Sehenswürdigkeiten besichtigt werden. Der Aufstieg auf einen der geöffneten Türme bietet einen weiten Blick über Stadt und Umgebung. Am Nachmittag stehen mehrere Museen zur Auswahl. Mit dem Stadtmuseum, dem Sorbischen Museum oder der Gedenkstätte Bautzen 2 hat man die Qual der Wahl. Abends ist ein Besuch des Deutsch-Sorbischen Volkstheaters oder anderer Veranstaltungen denkbar. Am dritten Tag sollte die nähere Umgebung erkundet werden. Hier bieten sich der weltberühmte Saurierpark, der Irrgarten Kleinwelka oder der Bautzener Stausee mit seinen Freizeiteinrichtungen an. Die Kinder werden tollen Spaß haben. Natürlich gibt es noch viele andere Möglichkeiten, in Bautzen einen wunderschönen Urlaub zu verbringen. 

Shoppen & Genießen

Ein besonderes Markenzeichen der Bautzener Innenstadt ist die Mischung kleiner Fachgeschäfte, einer attraktiven Bummelmeile und dem Kornmarktcenter. Die Handels- und Dienstleistungseinrichtungen orientieren sich mit neuen Konzepten und originellen Ideen an den Wünschen der Kunden. Die Angebote sind für die einheimischen Kunden und Touristen ebenso attraktiv wie für Familien, Kinder, Jugendliche und Senioren. Zusätzliche Aktionen ziehen Kunden aus der Oberlausitz und den benachbarten Regionen an. Wochenmärkte finden am Dienstag, Donnerstag und Samstag statt. Steigend ist die Zahl der Tagestouristen die das Einkaufen in Bautzen zum Erlebnis werden lassen. Die Verkaufs- und Besucherzahlen belegen, das Einkaufen in einer historischen Innenstadt richtig Spaß machen kann.

Bautzen präsentiert sich auch als gastronomische Erlebniswelt.  Mit Qualität und Charme laden die Gaststätten, Bars und Kneipen  der Innenstadt die Gäste zum Verweilen ein. Viele Freisitze auf zahlreichen Plätzen und ruhigen Innenhöfen sind ein besonderes Markenzeichen einer dichten Kneipenlandschaft. Eine vielseitige Erlebnisgastronomie ergänzt das besondere Flair der tausendjährigen Stadt. In Bautzen liebt man es auch scharf und würzig. Bautzener Senf ist inzwischen weltbekannt und wird in vielen Gaststätten liebevoll kreiert. Aber auch andere Lausitzer Spezialitäten verlocken zum Ausprobieren. Erleben kann man hier die sorbische Gastlichkeit. Das traditionelle sorbische Hochzeitsessen ist für die vielen Gäste immer ein besonderer Genuss. Wer es international möchte, kann die irische, italienische, griechische und indische Küche erleben. Liebevoll eingerichtete Cafés mit selbstgebackenen Kuchen ergänzen die vortreffliche Gastronomie in Bautzen.

Auf Spurensuche

Die Stadt Bautzen war über Jahrhunderte die Hauptstadt der Oberlausitz. Zum Status freie Reichstadt hat sie es nicht gebracht. Trotz landesherrschaftlichen Abhängigkeiten zu Böhmen und später Sachsen hat sich Bautzen trotz einiger Rückschläge über die Jahrhunderte gut entwickeln können. Reich ist die tausendjährige Geschichte. Welthistorische Persönlichkeiten haben in und um Bautzen ihre Spuren hinterlassen. Der geschichts- und kulturinteressierte Besucher findet in den Mauern, Straßen und auf Plätzen viele Zeugnisse wechselvoller Epochen. Die Museen der Stadt bieten mit verschiedenen Ausstellungen interessierte Einblicke in das Leben und Wirken der Menschen in dieser Stadt.

Besondere Empfehlungen:

  • Museum Bautzen
  • Sorbisches Museum
  • Gedenkstätte Bautzen
  • Technisches Museum „Alte Wasserkunst“  

Kirchen in Bautzen

Bautzen als der älteste Kirchenstandort in der Oberlausitz empfängt seine Besucher mit zahlreichen Kirchen aus verschiedenen Epochen. Die wohl bekannteste und bedeutendste Kirche in der Türme-Stadt ist der Dom St. Petri am Fleischmarkt in Bautzen.

An diesem Ort wurde um das Jahr 1000 die erste Pfarrkirche errichtet, welche im 13. Jahrhundert zum Dom ausgebaut wurde. Die heutige Erscheinungsform erhielt der Dom St. Petri im 15. Jahrhundert. Seit der Reformation im 16. Jahrhundert ist der Dom St. Petri die erste Simultankirche in Deutschland. Dort werden sowohl römisch-katholische, als auch evangelisch-lutherische Messen gefeiert. Seit Ende des 20. Jahrhunderts ist der Dom. St. Petri Konkathedrale des Bistums Dresden-Meißen. Im Jahr 2015 wurde die vollständige Sanierung des Domes abgeschlossen. Der Dom ist in den Sommermonaten täglich von 10:00 Uhr bis 16:00 Uhr für Besucher geöffnet.

Weitere Kirchen in Bautzen:

  • Liebfrauenkirche
  • Taucherkirche
  • Michaeliskirche
  • Maria- und Martha- Kirche

Domschatz von Bautzen

Der Anfang des 13 Jahrhunderts gegründete Kollegialstift ist seit seinen Wurzeln das Zentrum der katholischen Kirche in Bautzen. Das markante Südportal mit dem eindrucksvollen Rundbogen, welchen das Domstiftswappen ziert, wurde Mitte des 18. Jahrhunderts fertig gestellt. Mittlerweile beherbergt der Bau das Bischöfliche Ordinariat, seit 1221 das Archiv), seit 1350 die Bibliothek und seit 1985 die Domschatzkammer. Geöffnet ist der Domschatz wochentags von 10:00 Uhr bis 12:00 Uhr und von 13:00 Uhr bis 16:00 Uhr.

Pilgerwege in Bautzen

Sächsischer Jakobsweg

Der im Jahr 2013 eröffnete Sächsische Jakobsweg, führt über rund 300 km von Bautzen ins nördliche Bayern, nach Hof. Für Pilger wurden entlang der Route von Bautzen über Bischofswerda, Seeligenstadt, Dresden, Freiberg, Chemnitz und durch das Erzgebirge mehrere Stempelstellen eingerichtet, an welchen die Pilger einen Nachweis für ihre Wegstecke einsammeln können. Bautzen bildet dabei einen traumhaften Ausgangspunkt, um sich auf den stimmungsvollen Fußmarsch durch die sächsischen Landschaften zu begeben.

Ökumenische Pilgerweg VIA REGIA durch Sachsen, Sachsen-Anhalt und Thüringen

Eine historische Altstraße, christliche Spiritualität und das Wandern als Sinneserfahrung sind die Zutaten für eine Pilgerreise auf dem ökumenischen Pilgerweg. Eine gelbe Muschel auf blauem Grund ist über alle Grenzen hinweg das Symbol der Jakobspilger durch ganz Europa. Der aus Osteuropa kommende Weg folgt in Bautzen dem Verlauf der Alten Handelsstraße via regia. Innerhalb des Stadtgebietes kann man den originalen Verlauf der VIA REGIA durch die Abfolge der Märkte bis zum Stadtkern sehr gut nachempfinden. Entlang der Spree folgt man dem Pilgerweg weiter über Salzenforst in Richtung Westen. 

 

Stadtfeste

Die Bautzener Bürger verstehen zu feiern. Viele regionale Feste finden über das Jahr statt. Anziehungspunkt für Touristen sind insbesondere das Osterfest, der Bautzener Theatersommer sowie der Wenzelsmarkt. Bautzen hat den Ruf der Osterhauptstadt und macht dem Namen alle Ehre. Zehntausende Gäste kommen während der Feiertage in die Stadt. Christliche Traditionen und sorbische Bräuche können in ihrem Ursprung erlebt werden. Das Osterreiten und das Eierschieben auf dem Protzschenberg sind die Höhepunkte einer Vielzahl von Veranstaltungen. Einer großen Beliebtheit bei Einheimischen und Touristen erfreut sich der Bautzener Theatersommer auf der  Ortenburg. Lustige Theaterkost wird den Besuchern geboten. In diesem Jahr ist wieder die Olsenbande mit ihren „Plänen“ an der Reihe.

Auch wenn es andere Städte gern streitig machen wollen – der Bautzener Wenzelsmarkt ist der älteste Weihnachtsmarkt Deutschlands. Vier Wochen lang vor dem Fest erstrahlt Bautzens Innenstadt im weihnachtlichem Flair. Viele Händler bieten ihre Produkte an. Vom Reichenturm bis zum Rathaus erlebt man bei Glühwein und Bratwurst eine wunderbare Stimmung.

Erlebnis Natur

Die Oberlausitzer Heide und Teichlandschaft liegt nur wenige Kilometer nördlich der Stadt Bautzen. Ausgedehnte Waldflächen und mehr als tausend Teiche bilden das größte zusammenhängende Teichgebiet Deutschlands. Es ist Station und Brutstätte für Zugvögel und Heimat für viele, zum Teil bedrohte Tier- und Pflanzenarten. Hier finden sich Moorveilchen, Sonnentau und Glockenheide, der Fischotter, der Weißstorch und der Eisvogel. Selbst der Seeadler kann beobachtet werden. Die Heide- und Teichlandschaft ist ein idealer Urlaubs- und Erholungsort für Naturliebhaber, Radwanderer, Ruhesuchende und an Geschichte interessierte Menschen. Viele Wander- und befestigte Radwege führen durch das überwiegend ebene Land. Sie sind vor allem für Familien mit Kindern und ältere Menschen attraktiv.

Eine besondere Attraktion ist das Haus der Tausend Teiche. Das ehemalige Stallgebäude des zum Sitz der Biosphärenreservatsverwaltung umgebauten Vier-Seiten-Hofs in Wartha ist ein zentrales Informationszentrum für das UNESCO-Biosphärenreservat Oberlausitzer Heide- und Teichlandschaft.

Radfahren und Wandern

Stadtnahe Wanderwege laden zu einem ausgedehnten Spaziergang ein. Vom Grubschütz bis zum Stausee geht es entlang des Spreeradweges. Viele geologische, botanische und bauliche Besonderheiten findet man am Wegesrand. Vorbei geht es am historische „Hexenhäuschen“ und an der mittelalterlichen Stadtmauer. Im Stadtteil Seidau stehen wir an der Wiege der Bautzener Industrie. Weiter geht es auf naturnahen Wegen bis zum Stausee, dem Bautzener Meer. Zuvor schweift der Blick über die JVA-Bautzen, im Volksmund wegen seiner gelben Klinker „Gelbes Elend“ genannt. Jetzt befinden wir uns wieder an der Spree. Vom Uferweg genießt man einen herrlichen Blick über den Stausee. Der Lehrpfad entlang der kleinen Staumauer bietet viele wissenschaftliche Details zur Wasserwirtschaft. Schließlich erreicht man nach 1,5 Stunden den Gottlobsberg mit dem Aussichtspavillion. Am Erholungsgebiet Stausee selbst bereiten sich Campingplatz, Ocean Beach Bar, Minigolfpark und Hochseilgarten auf eine spannende Saison vor.

Wunderschöne Wanderziele befinden sich auch in südöstlicher Richtung. Für einen nicht zu langen Spaziergang empfehlen wir einen Besuch des Naturparkes, beliebtes Ausflugsziel der Bautzener. Gaststätte und Biergarten laden ganz herzlich ein. Etwas weiter ist der Weg nach Mehlteuer. Von der Höhe hat man einen wunderbaren Blick auf die Stadt. Hier beginnt das Lausitzer Bergland. Vor dem Wald liegt die „Rote Schenke“. Die Gaststätte mit dem freundlichen Wirt bietet eine ausgezeichnete Speisekarte. Für die ausdauernden Wanderfreunde ist der Czorneboh genau das richtige Ziel. Ein ganzer Tag sollte eingeplant werden. Die Bergbaude auf dem Bautzener Hausberg wurde im vergangenen Jahr wiedereröffnet. Grund genug, dort einmal einzukehren.

Städtereisen ins Dreiländereck

Über viele Jahrhunderte waren sechs Oberlausitzer Städte Ziel vieler Händler aus allen Herren Länder. Heute sind Bautzen, Görlitz, Löbau, Zittau, Kamenz und Luban´ in Polen Lieblingsziele von Touristen. Jede Stadt hat ihre eigene Geschichte und Architektur. Geprägt sind alle Städte von ihrer Zugehörigkeit zum Sechsstädtebund. Das Schutzbündnis wurde gegen das Raubrittertum gegründet, welches im ausgehenden Mittelalter besonders den Handel bedrohte. Jede einzelne Stadt hat prächtige Bürgerhäuser, stolze Kirchen und wehrhafte Befestigungsanlagen. Es ist eine Zeitreise in die Oberlausitz mit vielen interessanten Detail. Ein kurzer Tripp nach Polen oder Tschechien sollte dabei im Programm sein. 

Familienspaß

Für Familien mit Kindern hält die Region einiges bereit. Ein Abenteuerparadies ist der Bautzener Stausee. Jegliche Art von Wassersport ist hier möglich. Beachvolleyball, Minigolf und ein Hochseilgarten lassen den Tag nicht langweilig werden. Nicht weit entfernt befindet sich der Saurierpark Kleinwelka. Eine spannende Reise in die Urzeit beginnt schon im kürzlich eröffneten Mitoseum. Im benachbarten Irrgarten gibt es viel Kurzweil für Groß und Klein. Weitere 30 Freizeitknüller befinden sich in der Oberlausitz. Um alle kennenzulernen wird wohl ein Urlaub nicht reichen.


Tourismus Verein Bautzen


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